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Deutsche Welle: "Verdi hat Konflikte angeheizt und skandalisiert"

Immer wieder gerät die Deutsche Welle wegen Vorwürfen von strukturellem Machtmissbrauch und/oder Missbrauchsvorwürfen in die Schlagzeilen. Zuletzt erschien ein großer Artikel in der "Süddeutschen Zeitung". Laut eigener Aussage bemüht sich der Sender um Aufklärung und spricht von Einzelfällen, denen nachgegangen werde. Auch die bei der DW präsenten Gewerkschaften spielen eine Rolle. MEEDIA hat mit DW-Intendant Peter Limbourg über die Vorfälle und die Berichterstattung darüber gesprochen.

Stefan Winterbauer19.02.2021 09:41
Deutsche Welle Intendant Peter Limbourg –
Deutsche Welle Intendant Peter Limbourg – Foto: Deutsche Welle

Liest man die Artikel u.a. aus "Zeit", "Guardian" und zuletzt "SZ" wirkt die Deutsche Welle (DW) wie eine Art Vorhof zur Hölle. Es gibt Vorwürfe sexuellen Missbrauchs bis hin zur Vergewaltigung ("Zeit", 2019), es soll rassistische Äußerungen gegeben haben und die Drohung, einer Schwangeren Mitarbeitern den Finger zu brechen ("Guardian", 2020) und jetzt in der "SZ" Vorwürfe, dass man bei zu lautstarker Kritik rausfliegt. Intendant Peter Limbourg hat stets eingeräumt, dass es einzelne Vorfälle in ...

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