Anzeige
Macher:innen

Was bei Hearts & Science hinter "Brand Connected Performance" steckt

Matthias Breitschaft ist Strategie-Geschäftsführer von Hearts & Science. Nach 100 Tagen im Amt zieht er bei MEEDIA eine erste Bilanz. Dabei geht es u.a. um die Bündelung von Kompetenzen und ständige Optimierung. Unsere Rubrik: 5 Fragen nach 100 Tagen.

Meedia Redaktion07.10.2022 16:15
Matthias Breitschaft ist Strategie-Geschäftsführer von Hearts & Science -
Matthias Breitschaft ist Strategie-Geschäftsführer von Hearts & Science - Foto: Hearts & Science

Bei 5 Fragen nach 100 Tagen stellen wir Persönlichkeiten aus der Branche, die einen neuen Job oder ein neues Amt übernommen haben, Fragen, wie sie sich eingelebt haben, was sie bereits umsetzen konnten und was sie womöglich so nicht erwartet haben. Diesmal: Matthias Breitschaft, Strategie-Geschäftsführer von Hearts & Science. Er war zuvor selbstständiger Strategieberater, aber auch schon für Serviceplan, die Hirschen Group, Scholz & Friends und weitere große Namen tätig.

Wie sind Ihre Eindrücke vom neuen Verantwortungsbereich?

Anzeige

Erstmal - ein exzellentes Strategy-Team. Strateg:innen, die interdisziplinär denken und handeln, analytisch und konzeptionell stark sind, aber auch die Umsetzung gleich mitdenken. Wir sind 160 Kolleg:innen bei Hearts & Science Germany und das Team ist super international und unglaublich ambitioniert. Hier wird mit großer Leidenschaft gemeinsam an einem wirklich neuen Angebot für Marken und Marketer gearbeitet.

Was konnten Sie in den ersten 100 Tagen bereits erfolgreich umsetzen, was gelang nicht?

Mir war es erstmal wichtig, die Teams kennenzulernen und all die Kompetenzen von Strategie bis zur taktischen Optimierung, von Media bis Performance-Marketing zu erkunden, die in der Hearts & Science stecken. Gleich in den ersten Tagen konnte ich dann zusammen mit den Kolleg:innen strategische Impulse bei unseren Kunden setzen. Wir konnten auch erfolgreich Strategie-Projekte on top zum Tages-(Media-)Geschäft gewinnen. Was nicht geklappt hat? Ich habe leider noch nicht alle Standorte in Deutschland persönlich besuchen können.

An welchen Themen arbeiten Sie momentan?

Das Tolle ist, Strategie hat ohnehin schon einen hohen Stellenwert innerhalb der Hearts & Science. Das Know-how war bisher nur etwas verteilt und die Perspektive dadurch immer mal wieder etwas kleinteiliger. Wir arbeiten sehr konkret daran, die Kompetenzen enger zu verknüpfen, denn unsere Kernkompetenz ist, Kunden eine fast einmalige, ganzheitliche Leistung anbieten: Marken bauen, die die Herzen der Kunden gewinnen und eine (technische) Infrastruktur bereitstellen und managen, die diese Marken im zunehmend digitalen und performance-getrieben Marketing wirtschaftlich erfolgreich macht. Und zwar von Anfang an aus der Umsetzung gedacht und gemacht. Das heißt bei uns "Brand Connected Performance" und das soll uns mal einer nachmachen. Aber ich muss gestehen: Im Markt ist das noch nicht zu 100 Prozent bekannt. Deswegen geht’s jetzt auch darum, unsere Sichtbarkeit zu erhöhen.

Welche Aufgaben sehen Sie langfristig als Ihre größten Herausforderungen?

Die größte Herausforderung haben wir uns selbst ins Buch geschrieben: 100 Prozent Strategie, 20 Prozent Planung, 100 Prozent Optimierung. Das heißt, Strategie ist integraler Bestandteil unseres Angebotes, die Planung automatisieren wir soweit es geht und die laufende Optimierung ist unser nachhaltiges Versprechen. Damit machen wir auch bei uns selbst nicht halt: Wir stellen unser Angebot und unsere Performance laufend selbst auf die Probe (100 Prozent Strategie) und verbessern unser Angebot und erhöhen unseren Impact pausenlos (100 Prozent Optimierung). Das geht nur, wenn wir bereit sind, immer wieder neu zu denken und neue Wege zu gehen.

Was war Ihre wichtigste neue Erkenntnis?

Die vielfältige und tiefe Expertise in der Hearts & Science und der Omnicom Media Group Germany allgemein hat mich natürlich nicht überrascht, aber doch sehr beeindruckt. Vor allem die jenseits des Mediaagentur-Klischees. Ich bin ja als Stratege aus Networks und großen inhabergeführten Agenturen einiges gewohnt – aber hier, mein lieber Schwan, so viele schlaue Leute!


th

Anzeige