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Regionalzeitungen

Stellenabbau "unverantwortlich": Madsack stellt „LVZ“ und „Sächsische Zeitung“ neu auf

Erst übernimmt die Madsack Mediengruppe die „Sächsische Zeitung“ von Bertelsmann und DDV, jetzt rückt der Verlagsriese aus Hannover das Regionalblatt an die konzernzugehörige „Leipziger Volkszeitung“. Dadurch entsteht in Sachsen die größte Regionalredaktion. Der Umbau hat allerdings personelle Folgen. 30 Stellen fallen dem Rotstift zum Opfer. Der DJV findet den Stellenabbau vor dem Hintergrund der Bedrohung durch die AfD "unverantwortlich."

Gregory Lipinski18.06.2024 12:23
Stellenabbau "unverantwortlich": Madsack stellt „Leipziger Volkszeitung“ und „Sächsische Zeitung“ neu auf
Leipziger Volkszeitung (Foto) rückt enger an "Sächsische Zeitung" IMAGO / Peter Endig

Dass die Madsack Mediengruppe („HAZ“) seine ostdeutschen Regionalzeitungen neu ausrichtet, war seit Längerem abzusehen. Erst im Mai übernahm der Verlagsriese aus Hannover alle Anteile vom Gütersloher Medienriesen Bertelsmann und der Deutschen Druck- und Verlagsgesellschaft (DDV) an der „Sächsischen Zeitung“ und erhielt hierfür vom Bundeskartellamt grünes Licht. Jetzt bündeln die Hannoveraner die Redaktionen der „Sächsischen Zeitung“ und der „Leipziger Volkszeitung“ unter einem gemeinsamen Dach: der Sachsen-Redaktion.

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