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Vox und Nitro besiegen mit "Dirty Dancing" und Eintracht Frankfurt RTL, ProSieben und Sat.1

Die stärksten Privatsender hießen in der Donnerstags-Prime-Time nicht wie sonst RTL, ProSieben oder Sat.1, sondern Vox und Nitro. Mit der unzähligsten Wiederholung von "Dirty Dancing" und dem Europa-League-Play-Off von Eintracht Frankfurt besiegten die beiden Sender die größten Privaten teilweise deutlich. Und das bei Jung und Alt.

Jens Schröder30.08.2019 07:55
Jennifer Grey und Patrick Swayze in "Dirty Dancing"
Jennifer Grey und Patrick Swayze in "Dirty Dancing" Foto: MG RTL D

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. "Dirty Dancing" und Eintracht Frankfurt machen Vox und Nitro glücklich

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Vox und Nitro landeten am Donnerstagabend in der Prime Time also vor sämtlichen anderen Privatsendern. Vox lockte mit der wirklich unzähligsten Wiederholung von "Dirty Dancing" insgesamt 1,60 Mio. Menschen an, der Marktanteil lag bei für Vox-Verhältnisse guten 6,0%. Das Europa-League-Play-Off-Rückspiel von Eintracht Frankfurt gegen Racing Straßburg sahen in den beiden Halbzeiten bei Nitro 1,77 Mio. und 2,38 Mio. Fans, die Marktanteile waren mit 6,6% und 9,6% richtig grandios. Die zweite Hälfte schaffte sogar den Sprung in die Tages-Top-Ten. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichten "Dirty Dancing" und die zweite Fußball-Halbzeit jeweils 870.000 Zuschauer, der Vox-Film kam damit auf grandiose 11,5%, der Fußball auf 11,6%. Halbzeit 1 kam vorher mit 640.000 jungen Fans auf 8,3%.

2. "Schlag den Besten" endet knapp über Soll, "Jenny - echt gerecht!" erneut unter 10%

Halbwegs zufrieden kann ProSieben mit seinem Abend sein: 740.000 14- bis 49-Jährige bescherten der Show immerhin 10,3% - ein Marktanteil, der leicht über dem 12-Monats-Durchschnitt des Senders von derzeit 9,9% liegt. Für eine solch aufwändige Show sind 10,3% aber eigentlich zu wenig. Immerhin gewann sie damit gegen RTL und Sat.1. So blieb RTL mit "Jenny - echt gerecht!" bei 700.000 jungen Zuschauern und schwachen 9,4% hängen, "Magda macht das schon!" erreichte danach nur 7,5% und 7,7%. Bei Sat.1 kamen "Criminal Minds" und "Bull" nichtmal auf solche Zahlen, sondern blieben bei 6,5% bis 7,1% hängen.

3. RTL II und kabel eins enttäuschen in der Prime Time

Während Vox mit "Dirty Dancing" grandiose Quoten erzielte, verfehlten RTL II und kabel eins ihr Normalniveau. Bei RTL II blieb "Raus mit der Sprache - Nie wieder stottern" mit 270.000 14- bis 49-Jährigen bei 3,6% hängen, "Extrem sauber" erreichte danach auch nur 3,7% und erst um 22.15 Uhr mit einer weiteren Ausgabe zumindest 5,0%. Unter 5% blieb kabel eins hängen - mit "Rosins Restaurants" und Werten von 360.000 14- bis 49-Jährigen und 4,8%.

4. ZDF-Film "So einfach stirbt man nicht" gewinnt souverän

Der Sieg im Gesamtpublikum ging ganz eindeutig an den ZDF-Film "So einfach stirbt man nicht". Trotz schlechter Kritiken sahen 4,74 Mio. zu, der Marktanteil lag damit bei glänzenden 17,9%. Dahinter folgen in den Tages-Charts drei Nachrichtensendungen: das "heute journal" mit 3,85 Mio. und 15,5%, die 20-Uhr-"Tagesschau" des Ersten mit 3,53 Mio. und 14,4%, sowie die 19-Uhr-"heute"-Ausgabe des ZDF mit 3,33 Mio. und 17,0%. Um 20.15 Uhr blieb Das Erste mit einem alten "Lissabon-Krimi" bei 2,68 Mio. und 10,1% hängen.

5. Super RTL sehr erfolgreich mit "CSI: Miami", ProSieben Maxx mit "Galileo 360°"

Top-Quoten gab es in der Prime Time auch für Super RTLs "CSI: Miami"-Wiederholungen: Zwischen 20.15 Uhr und Mitternacht sahen 240.000 bis 330.000 14- bis 49-Jährige die vier Episoden, die Marktanteile lagen bei für Super-RTL-Verhältnisse grandiosen 4,3% bis 5,5%. Um 20.15 Uhr war auch ProSieben Maxx überdurchschnittlich erfolgreich: 250.000 junge Menschen sahen dort "Galileo 360°" - 3,3%. Im Gesamtpublikum erreichte Super RTL mit "CSI: Miami" bis zu 880.000 Zuschauer - nur zwei Sendungen waren im bisherigen Super-RTL-Jahr noch populärer. Zudem noch erwähnenswert aus der Prime Time: "Länder - Menschen - Abenteuer", das dem NDR Fernsehen insbesondere um 21 Uhr mit dem Thema "Neuseeland - Der raue Süden" 1,19 Mio. Zuschauer bescherte.

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